Satzung des Fördervereins Pro-Basketball Paderborn

 

vom 9. 12. 2006

 

 Präambel

 

Nur eine zusätzliche Stärkung der aktiven Basis auf allen Alters- und Leistungsebenen des Amateurbereichs kann gewährleisten, dass der faszinierende Basketballsport auch in Zukunft unabhängig vom Erfolg professioneller Mannschaften seinen Stellenwert im Sportartenangebot der Großstadt Paderborn beibehalten und ausbauen kann. Daran wollen wir aktiv mitwirken.

Alle in dieser Satzung aufgeführten Bezeichnungen dienen ausschließlich der Verdeutlichung des jeweiligen Vereinsamtes und sind allein aus Gründen der sprachlichen Vereinfachung in der männlichen Form gewählt worden. Selbstverständlich können und sollen sich auch Frauen aktiv in diesem Förderverein beteiligen.

 

 

§ 1 Name und Sitz

(1) Der Verein führt den Namen „Pro-Basketball Paderborn e.V.“ (kurz: Pro-Basketball) und hat seinen Sitz in Paderborn. Er wird in das Vereinsregister des Amtsgerichts Paderborn eingetragen.

(2) Das Geschäftsjahr ist das Kalenderjahr.




§ 2 Ziele und Zweck

(1) Zweck des Vereins ist die Förderung des nicht professionell ausgeübten Basketballsports in den eingetragenen Vereinen der Großstadt Paderborn durch Unterstützung jeglicher Art, vor allem aber durch die Bereitstellung mit finanziellen Mitteln. Der Satzungsweck wird insbesondere verwirklicht durch

 

-          Aktive und medienwirksame Vereinsarbeit,

-          Planung, Gestaltung und Realisierung eigener Events,

-          Beteiligung an externen Veranstaltungen,

-          Sonderaktionen zur Gewinnung eigener Mitglieder,

-          Förderung von Einzelmaßnahmen wie Trainingslagern, Turnieren, Turnierteilnahmen oder Fortbildungen,

-          Hilfe bei der Aufrechterhaltung eines regulären Spielbetriebs und der Trainingsarbeit,

-          Rat und Unterstützung einer gezielten Öffentlichkeitsarbeit.

 



§ 3 Gemeinnützigkeit

(1) Der Verein dient ausschließlich und unmittelbar gemeinnützigen Zwecken im Sinne des Abschnitts "Steuerbegünstigte Zwecke" der Abgabenordnung. Der Verein ist selbstlos tätig, verfolgt insbesondere nicht in erster Linie eigenwirtschaftliche Zwecke.

 

 

 

(2) Die Mittel des Vereins dürfen nur für die satzungsgemäßen Zwecke verwendet werden. Die Mitglieder erhalten keine Zuwendungen aus den Mitteln des Vereins, auch nicht bei ihrem Ausscheiden aus dem Verein. Es darf keine Person durch Ausgaben, die dem Zweck des Vereins fremd sind, oder durch unverhältnismäßig hohe Vergütungen begünstigt werden. Eine Änderung im Status der Gemeinnützigkeit zeigt der Verein unverzüglich dem Finanzamt für Körperschaften an.


§ 4 Mitgliedschaft

(1) Mitglied des Vereins kann jedermann werden.

 

(2) Minderjährige bedürfen der Einwilligung ihres gesetzlichen Vertreters.

 

(3) Die Mitgliedschaft wird durch eine schriftliche Beitrittserklärung erworben, die der Annahme durch den Vorstand bedarf.

 

(4) Die Mitgliedschaft endet durch Tod, Austrittserklärung, Streichung oder Ausschluss.

 

(5) Ein Austritt erfolgt durch eine schriftliche Erklärung an den Vorstand und ist nur unter Einhaltung einer Frist von mindestens drei Monaten möglich.

 

(6) Eine Streichung der Mitgliedschaft ist zulässig, wenn das Mitglied trotz zweimaliger schriftlicher Mahnung durch den Vorstand mit der Zahlung der Beiträge im Rückstand ist. Die Streichung kann durch de Vorstand erst dann erfolgen, wenn seit Absendung des zweiten Mahnschreibens, das den Hinweis auf die Streichung zu enthalten hat, drei Monate vergangen sind.

 

(7) Ein Mitglied, das das Ansehen des Vereins schädigt, kann durch Vorstandsbeschluss ausgeschlossen werden. Über den Ausschluss entscheidet auf Antrag des Vorstandes die Mitgliederversammlung mit Dreiviertelmehrheit der abgegebenen gültigen Stimmen. Vor dem Beschluss über den Ausschluss ist dem Betroffenen Gelegenheit zur Äußerung gegeben.


§ 5 Beiträge

(1) Die Mitglieder leisten mindestens den von der Mitgliederversammlung festgesetzten Jahresbeitrag, der jeweils im ersten Monat eines Geschäftsjahres fällig ist.

 

(2) Mitgliedsbeiträge sind keine Spenden.


§ 6 Organe des Vereins

(1) Organe des Vereins sind der Vorstand und die Mitgliederversammlung.

 

 

§ 7 Vorstand

(1) Der Vorstand des Vereins besteht aus dem Vorsitzenden, dem Schatzmeister, gleichzeitig stellvertretender Vorsitzender, und dem Geschäftsführer. Bis zu zwei weitere Vorstandsmitglieder können gewählt werden, diese haben keine Außenvertretung nach § 26 BGB.

 

(2) Die Vorstandsmitglieder werden von der Mitgliederversammlung auf die Dauer von drei Jahren gewählt. Wiederwahl ist zulässig. Aus wichtigem Grund kann ein Vorstandsmitglied auch während der Wahlperiode von der Mitgliederversammlung abberufen werden. Bei vorzeitigem Ausscheiden eines Vorstandsmitgliedes oder Vakanz eines Amtes wählen die restlichen Vorstandsmitglieder ein Ersatzmitglied. Der Vorsitzende  muss jedoch in jedem Fall von der Mitgliederversammlung gewählt werden. Ein Vorstandsamt erlischt erst dann, wenn es ein Nachfolger übernommen hat. Verschiedene Vorstandsämter können nicht in einer Person vereinigt werden. Wählbar ist jede natürliche Person, die Vereinsmitglied ist und das 18. Lebensjahr vollendet hat.



§ 8 Aufgaben des Vorstandes

(1) Alle nicht der Mitgliederversammlung vorbehaltenen Aufgaben obliegen dem Vorstand. Der Vorstand führt insbesondere die laufenden Geschäfte des Vereins und vertritt den Verein nach außen hin. Jedes gemäß § 7 dieser Satzung vertretungsberechtigte Vorstandsmitglied ist dabei allein vertretungsberechtigt. Die Vorstandsmitglieder erhalten für ihre Tätigkeit keine Vergütung. Die im Rahmen ihrer Amtsausführung anfallenden Auslagen können auf Antrag jedoch erstattet werden.

(2) Der Vorstand entscheidet über die satzungsgemäße Verwendung der Vereinsmittel sowie über die förderungswürdigen Projekte und Aktionen. Die Förderung/Bezuschussung bedarf zwingend eines vorherigen schriftlichen Antrags. Dieser kann auch abgelehnt werden.

 

(3) Der Vorsitzende hat den Vorstand unter Angabe des Beratungsgegenstandes einzuberufen, so oft es die Geschäftslage erfordert oder mindestens zwei Vorstandsmitglieder es beantragen.

 

(4) Der Vorstand ist beschlussfähig, wenn mindestens zwei vertretungsberechtigte Mitglieder anwesend sind. Die Beschlussfassungen erfolgen mit der Mehrheit der abgegebenen gültigen Stimmen. Bei Stimmengleichheit entscheidet die Stimme des/r Vorsitzenden.

 

(5) Dem Schatzmeister und stellvertretenden Vorsitzenden obliegt die Verwaltung der finanziellen Mittel des Vereins sowie die ordnungsgemäße Buchführung. Er zieht die Beiträge ein, leistet Quittungen, führt die Anlage der Mittel und deren Ausgabe gemäß den Beschlüssen des Vorstandes aus. Er hat dem Vorstand auf Anforderung jederzeit über die Vermögenslage des Vereins Auskunft zu geben. Mindestens einmal im Jahr legt er dem Vorstand und der Mitgliederversammlung einen Rechnungsbericht vor.

 

(6) Über Ergebnisse und Beschlüsse der Vorstandssitzungen ist eine Niederschrift aufzunehmen, die von allen Teilnehmern zu unterzeichnen ist.

 

§ 9 Mitgliederversammlung

(1) Die Mitgliederversammlung wird einmal im Jahr einberufen. Sie ist das höchste Organ des Vereins und beschließt über

 

-          Änderungen und Ergänzungen der Satzung,

-          Wahl und Abberufung der Mitglieder des Vorstandes,

-          den Rechnungsbericht des Schatzmeisters,

-          die Entlastung des Vorstandes,

-          die Festlegung des Jahresbeitrags,

-          die Auflösung des Vereins.

 

(2) Außerordentliche Mitgliederversammlungen sind einzuberufen, wenn der Vorstand des Vereins es für angebracht hält oder mindestens ein Viertel der Vereinsmitglieder dies bei der/m Vorsitzenden mit schriftlicher Begründung beantragt.


(3) Die Einberufung der Mitgliederversammlung erfolgt durch den Vorsitzenden schriftlich unter Angabe des Beratungsgegenstandes. Die Frist zwischen dem Tag der Einladung und dem Termin der Mitgliederversammlung muss mindestens zwei Wochen betragen.

(4) Der Vorsitzende oder bei Verhinderung der Schatzmeister leiten die Mitgliederversammlung. Ihre Beschlussfähigkeit ist unabhängig von der Zahl der erschienenen Mitglieder gegeben.

 

(5) Bei Beschlussfassungen entscheidet die Mehrheit der abgegebenen gültigen Stimmen, wobei Stimmenthaltungen nicht mitgezählt werden. Für Satzungsänderungen aber ist die Zustimmung von drei Vierteln der abgegebenen gültigen Stimmen erforderlich. Die Änderung des Vereinszwecks bedarf der Zustimmung von neun Zehntel der stimmberechtigten Vereinsmitglieder.

 

(6) Die Art der Abstimmung wird vom Versammlungsleiter festgelegt. Eine schriftliche Abstimmung hat jedoch zu erfolgen, wenn ein Drittel der erschienenen Mitglieder dies beantragt.

 

(7) Über die Beschlüsse der Mitgliederversammlung ist eine Niederschrift aufzunehmen. Diese muss vom Versammlungsleiter unterschrieben werden.

 

§ 10 Kassenprüfung

(1) Die Mitgliederversammlung wählt jährlich einen Kassenprüfer für die Dauer von zwei Jahren. Er prüft jährlich einmal die Kassenführung und den Jahresabschluss sowohl sachlich als auch rechnerisch und erstattet der Mitgliederversammlung Bericht.



§ 11 Auflösung des Vereins

(1) Über die Auflösung des Vereins entscheidet eine speziell zu diesem Zweck einberufene Mitgliederversammlung.

 

(2) Erforderlich ist die Zustimmung von neun Zehntel der zu dieser Versammlung erschienenen und stimmberechtigten Mitglieder.

 

(3) Die Liquidation erfolgt durch die zum Zeitpunkt der Auflösung amtierenden Vorstandsmitglieder.

 

(4) Bei Auflösung oder Aufhebung des Vereins fällt das Vermögen des Vereins nach Ablauf eines Jahres seit Bekanntmachung der Auflösung an die Westfalen-Stiftung übertragen, der es unmittelbar und ausschließlich für gemeinnützige Zwecke und im Bereich der Förderung des Basketballsports zu verwenden hat. Das gleiche Verfahren findet Anwendung, wenn die steuerbegünstigten Zwecke des Vereins wegfallen.

 

Diese Satzung wurde auf der Gründungsversammlung am 9. Dezember 2006 von sieben Gründungsmitgliedern beschlossen.